
begeistert - Von diesem Buch war ich sehr angetan. Es wurde uns in der Vorlesung empfohlen, allerdings war ich am Anfang etwas abgeschreckt, die ganze Aufmachung hat mir nicht besonders gefallen und ich fand die Kapitel teilweise zu knapp. Dann fing ich allerdings an mir den Stoff zu Hause selbst anzulernen weil die Professorin alles andere als geeignet war uns den Stoff beizubringen und das Buch hat sich als wahres Juwel herausgestellt. Es spricht alle relevanten Themen an und formuliert kurz und prägnant, keine ausschweifenden und irritierenden Formulierungen drumherum dass es nach mehr aussieht, es bringt alles auf den Punkt und bietet somit einen idealen Einstieg für Anfänger im Schuldrecht. Ich hab mir damit (in Ergänzung mit dem AT) das komplette Schuldrecht selbst angelernt und hab nicht das Gefühl dass ich was verpasst hab weil ich nicht in der Vorlesung war. Sehr schön ist auch, dass es zu jedem Thema viele anschauliche Fälle gibt - einziges Manko dabei was mir nicht so gut gefallen hat ist, dass die Fälle alle ganz am Anfang vom Kapitel aufgelistet wurden und später dann in den Lösungen nur zurück verwiesen wurde, somit muss man ständig hin und her blättern. Sonst ein super Buch, vor allem bei dem Preis, dafür gibts glatte 5 Sterne!
Nicht empfehlenswert - Ich kann den Brox für den besonderen Teil des Schuldrechts nicht empfehlen.Das Buch hilft bei dem Verständnis des besonderen Schuldrechts nicht besonders weiter.Ich rate dringend vom Kauf ab.Kontrapunkte sind:a)Unübersichtlichaa)Kurze Fälle am Anfang jeden Kapitels unter einem Wust von Literaturverzeichnissen, die sich dann irgendwo wiederfinden, wenn man garnicht mehr daran denkt.bb)Kaum Absätze und Sinnabschnittecc)Keine Aufbaufragen werden erläutert, d.h. man darf sich anderswo zusammenpuzzeln wie man in der Klausur nun letzen Endes vorgeht.b)OberflächlichDas Buch ist arg Oberflächlich geraten. Verweise für die Prüfung auf den At des SchuldR oder des BGB sind sehr selten, wobei gerade für Studienanfänger diese eigentlich essentiel sind.Oft hilft das Buch nicht viel weiter als der Gesetzeswortlaut.Insgesamt ärgere ich mich nur über den Kauf des Buches.Für den AT habe ich mir den Looschelders gekauft, hätte ich dies nur auch für den BT getan.Das Buch hängt dem Klassiker Allgemeiner Teil des BGB von Hans Brox allenfalls nach.Ich empfehle den Kauf der Reihe Academia Iuris generell.Da kann man eigentlich nicht viel falsch machen.Sowohl der Allgemeine Teil des BGB von Broxals auch der Allgemeine Teil des Schuldrechts von Looschelders sind für das Zivilrecht uneingeschränkt empfehlenswert.Die Grundrisse des Rechts sind für das Zivilrecht ungeeinget.(in anderen Fächern sieht es anders aus)
Besonderes Schuldrecht für Studenten und Referendare. - Das Buch wendet sich vornehmlich an Studenten der Anfangssemester und will ihnen ein erstes Eindringen in die schuldrechtliche Problematik erleichtern. Erfahrungsgemäß bereitet dem Lernenden das Schuldrecht, dem er schon am Beginn seines Studiums gegenübergestellt wird, erhebliche Schwierigkeiten. Hier soll das Buch eine Hilfe sein. Es ist kein Nachschlagewerk, sondern ein Lernbuch. Um diesem pädagogischen Anliegen gerecht zu werden, wurde bewusst darauf verzichtet, auf alle Streitfragen einzugehen und mit ihnen auseinanderzusetzen. Besonderes Bestreben besteht darin, den Anfänger mit der spezifisch schuldrechtlichen Interessenbewertung vertraut zu machen und ihm den Sinn und Zweck der einzelnen Rechtsinstitute vor Augen zu führen. Die starke Untergliederung soll den Rechtsstoff überschaubar gestalten und dem Leser zugleich den Weg für die spätere Lösung praktischer Fälle aufzeigen. Dem pädagogischen Zweck dienen auch die den einzelnen Paragraphen vorangestellten Fälle, auf die bei der Stoffbehandlung stets zurückgegriffen wird. Hierdurch hat der Leser die Möglichkeit, selbst an der Erarbeitung schuldrechtlicher Fragen mitzuwirken und an der Falllösung ständig zu kontrollieren, ob er das Gelesene verstanden hat. Das Ziel des Buches lässt sich allerdings nur erreichen, wenn die zitierten Gesetzesbestimmungen nachgelesen werden. Nicht jede Vorschrift des Besonderen Schuldrechts wird behandelt. Unberücksichtigt bleiben vor allem die Titel des Besonderen Schuldrechts, die normalerweise in anderem Zusammenhang (z. B. im Gesellschaftsrecht, Wertpapierrecht) dargestellt werden. Der Band behandelt neben den Vertragstypen des Besonderen Schuldrechts die gesetzlichen Schuldverhältnisse. Er eignet sich sowohl zur Einarbeitung als auch zur Wiederholung. Dabei helfen die konzentrierte Darstellung und die zahlreichen Fallbeispiele. Das Standardwerk des Besonderen Schuldrechts ist die ideale Ergänzung zum Grundrissband Allgemeines Schuldrecht von Brox. Beide Bände behandeln einen Kernbereich des Pflichtfachstoffes zum Bürgerlichen Recht, der in beiden juristischen Staatsexamen beherrscht werden muss.
Übersichtlich und verständlich - Das Lehrbuch zum Besonderen Schuldrecht schildert sehr verständlich und übersichtlich die zahlreichen Regelungen der gesetzlichen Schuldverhältnisse. Dabei wird durch sehr ansprechende Übungsfälle auf einzelne Probleme verwiesen. Das Buch ist sehr gut zu lesen, der umfangreiche Stoff wird übersichtlich vermittelt.
Solides Arbeitsmaterial - Für jeden, der sich das Besondere Schuldrecht erschließen muß, ist der Brox wohl die beste Alternative. Die Grundzüge werden hier klar und wenig verwirrend dargelegt.Die Kunst des Weglassens hat Brox hier wohl mit Bedacht genutzt, da dieser Band einen Grundriß darstellt und einen Überblick vermitteln soll.Dieses Bch mit dem wesentlich teureren und komplexeren Schellhammer zu vergleichen, bedeutet einem Anfänger die Wahl zwischen einem guten gebrauchten Mittelklassewagen und einem neuen Luxusschlitten vorzulegen.